Dienstag, 24. November 2009

Kalter Sturm

Trostlose Kälte zieht umher. Schweift ihm durchs Haar und grausam verschlingt sie ihn mehr und mehr. Seines Geistes Blicke geraten in Verschwommenheit und die Lider werden schwer. Gänsehaut macht sich auf seinen Armen, auf seinen Beinen breit. Die Hände zittern. Ruhelos. Etwas Grausames schleicht an ihm seine Seele hinunter. Tief und tiefer. Versucht vorzudringen in das glückliche Bild, was ihm sein Inneres zum Vorschein bringt. Mehr und mehr verzerrt es und ein unbehagliches Gefühl gibt sich im Preis. Verwirrt. Verwundert. Erfüllt mit Angst und lähmender Panik. Tiefes Leid steht bevor und er ahnt, dass es sich nähert. Erneut ihn fressen, ihn verschlingen will. Er nimmt seinen letzten Mut, seine letzte Kraft. Stellt sich entgegen. Doch die Hoffnung nicht erkennbar. Das Dunkle zu schwarz. Ein kurzer Schrei und ein Sturm des Bösen tost über ihn hinweg. Es erschlägt ihn und er erblindet an den Schmerzen die ihm tief in den Kopf schießen. Es nimmt ihn mit. Und schließlich gibt er sich frei, wird vollkommen mitgerissen und wird Eines mit dem seines Feindes Sein.

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