Des Wahnsinns' kaltes Blut.
Es klebt an dir. Überall. An Haut und Haar.
Geh du Irrer! Verschwinde!
Willst du mich denn meucheln zu deiner Freud?
Gib mir Ruhe.
Dein Knecht werde ich nicht sein. Nicht erneut!
Zu lange hab ich mich dir offenbart.
So ertrage ich es nicht mehr.
Lass ab von mir und gib mir Vernunft, gar Verstand.
Vermagst du nicht zu sehen, wie ich mein Haupt verliere?
Es löst sich auf in des Abgrunds' schwarze Seen.
Spürst du es nicht?
Sprich!
Spürst du es nicht?
Wie es mich kommen holt.
Mittwoch, 30. September 2009
Donnerstag, 24. September 2009
Das Element der Unverständlichkeit
Nein, es kauert nicht allein, denn es sinkt doch ein, der Schmerz, die Güte , die Moral, Verstand, das Leben allemal, und weit der stille Schrei des Inneren, das Herz, wie es verlangt, die Liebe allerhand und singet diese schöne Lied, denn ihr werdet noch sehen. Weit fliegen wird es lernen. Ihr werdet schon sehen. Still geschwiegen von vergangen Taten, so bricht es ein, die Flut, die tost und stürmt und dem ganzen eine Macht verleiht, stärker als die Kraft die Menschen je aufgebracht. Schweigt, denn ihr könnt es nicht verstehen, wenn der Geiste willig ist und sich nimmt was ihm bedarf. Grausam ist die Nacht und schwarz ist der Himmel. So soll es sein, so ist es geschrieben, der Wille. Das liebe Herz.
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