Ein guter Freund, welcher auf den Namen Qra'zetûl hört, schickte mir kürzlich dieses interessante Stück lyrischen Flusses.
Kerker
Er flüchtet. Er flüchtet in die Tiefen seines inneren Kerkers. Purpurne Maelströme umgeben ihn. Er weiß nicht, nach was er suchen soll. Äonen von Zeiten fließen an ihm vorbei, während er immer weiter in der Tiefe versinkt. Im Kerker gefangen, verharrt er bis ans Ende der Welt und des Kosmos. Ein tanzendes Licht voller Hoffnung irrt im Kerker umher. Hoffnung. Erlösung. Plötzlich, panische Angst umgibt sein Inneres. Ein Irrlicht schwebt an ihm vorbei und saugt das Licht des tanzenden Lichts auf. Der Sog in den Wahnsinn. Angst. Er findet keine Antwort.
Montag, 7. Juni 2010
Samstag, 19. Dezember 2009
Bestrebung eines Seins
Entreißet mir ein Teil des Herzens und schenket euch ein Stück Leben. So groß ist meine Liebe. Nehmet es als Opfer, das ich erbringen mag. Still am Schreien bin vor Glück. Tief geborgen mein Leib und Seel' in eurer Hand. In euren Arm es Licht findet, Vertrauen spürt und Geborgenheit als empfinden geschenkt bekommt.
Stoßen wir an Grenzen des Natürlichen? Wo sind die Grenzen des Lebens? Nur weil wir es nicht sehen, sondern nur spüren. Nur weil wir nicht belegen können das es von Existenz ist, so ist deshalb nicht ein Teil von dem was das ganze ausmacht? Ich glaube, und ich bin, ein Teil von dem, was mir nicht offensichtlich ist. Ich bin die Krönung der Nacht, ich bin der Stern am Himmel und doch bin das tiefe Sein der Schwärze in der Dunkelheit. Ordnung ist stillstand, denn das Leben ist Chaos und sobald Versuche angestellt werden, das zu ändern, so versucht der Mensch nicht Ordnung zu schaffen sondern sich selbst zu ändern. Bin ich Chaos, so bin ich.
Seid ihr sicher, dass ihr eintreten möchten in diesen Raum, diesen scheinbar stillen, geheimnisvollen Ort. Der Wahnsinn quillt uns aus den Schuhen, denn er bestimmt, wo Verstand aufhört , so tritt er in Kraft und steuert uns, segnet uns mit Handlungen, denen wir uns auf Grund von Scham sonst verweigern würden. Aus Angst, aus Panik vor Leid und vor Schmerz, vor Enttäuschung.
Stoßen wir an Grenzen des Natürlichen? Wo sind die Grenzen des Lebens? Nur weil wir es nicht sehen, sondern nur spüren. Nur weil wir nicht belegen können das es von Existenz ist, so ist deshalb nicht ein Teil von dem was das ganze ausmacht? Ich glaube, und ich bin, ein Teil von dem, was mir nicht offensichtlich ist. Ich bin die Krönung der Nacht, ich bin der Stern am Himmel und doch bin das tiefe Sein der Schwärze in der Dunkelheit. Ordnung ist stillstand, denn das Leben ist Chaos und sobald Versuche angestellt werden, das zu ändern, so versucht der Mensch nicht Ordnung zu schaffen sondern sich selbst zu ändern. Bin ich Chaos, so bin ich.
Seid ihr sicher, dass ihr eintreten möchten in diesen Raum, diesen scheinbar stillen, geheimnisvollen Ort. Der Wahnsinn quillt uns aus den Schuhen, denn er bestimmt, wo Verstand aufhört , so tritt er in Kraft und steuert uns, segnet uns mit Handlungen, denen wir uns auf Grund von Scham sonst verweigern würden. Aus Angst, aus Panik vor Leid und vor Schmerz, vor Enttäuschung.
Dienstag, 24. November 2009
Kalter Sturm
Trostlose Kälte zieht umher. Schweift ihm durchs Haar und grausam verschlingt sie ihn mehr und mehr. Seines Geistes Blicke geraten in Verschwommenheit und die Lider werden schwer. Gänsehaut macht sich auf seinen Armen, auf seinen Beinen breit. Die Hände zittern. Ruhelos. Etwas Grausames schleicht an ihm seine Seele hinunter. Tief und tiefer. Versucht vorzudringen in das glückliche Bild, was ihm sein Inneres zum Vorschein bringt. Mehr und mehr verzerrt es und ein unbehagliches Gefühl gibt sich im Preis. Verwirrt. Verwundert. Erfüllt mit Angst und lähmender Panik. Tiefes Leid steht bevor und er ahnt, dass es sich nähert. Erneut ihn fressen, ihn verschlingen will. Er nimmt seinen letzten Mut, seine letzte Kraft. Stellt sich entgegen. Doch die Hoffnung nicht erkennbar. Das Dunkle zu schwarz. Ein kurzer Schrei und ein Sturm des Bösen tost über ihn hinweg. Es erschlägt ihn und er erblindet an den Schmerzen die ihm tief in den Kopf schießen. Es nimmt ihn mit. Und schließlich gibt er sich frei, wird vollkommen mitgerissen und wird Eines mit dem seines Feindes Sein.
Samstag, 24. Oktober 2009
Schritte
Weite Schritte trabt das Ross. Beritten eines finsteren Mannes in dunklen Gewändern. Still in regnerischer Nacht schreiten sie voran, denn suchend ist der Herr und weit ist er schon gereist und noch immer nicht am Ziel. Etwas treibt ihn voran, etwas in ihm, tief in seiner Seele, seinem Herzen. Ein Verlangen das er erst genau deuten kann, wenn er gefunden hat was ihn dazu gebracht sich auf den Weg durch die weite Welt zu machen. Er zieht eine Taschenuhr aus seinem großen, schon abgenutzten Mantel, und wirft einen beunruhigten Blick darauf. So viel Zeit schon verstrichen, seit Stunden ist er nun schon wieder auf den Beinen und er und sein edler Begleiter brauchen Ruhe. Er reitet die Straße weiter und macht an einer kleinen Bar halt. Nachdem er sein Ross unter dem Vordach festgebunden hat schreitet er müde durch die Schwenktür und begrüßt den Mann hinter der Theke mit freundlichem Gruße. "Sehr geehrter Herr des Hauses, ist noch ein Zimmer frei für diese Nacht, sodass ich mich ausruhen kann?" "Sie haben Glück. Ein kleines, recht Einfaches kann ich ihnen anbieten. Es kostet sie fünf Silberstücke die Nacht." antwortet der leicht rundliche Besitzer der Kneipe. Er ist nicht mehr der Jüngste und man sieht die Jahre an seinem grauen Haar und an den Falten, die sich schon leicht über sein Gesicht ziehen. "Hier sind Zwölf. Ich bleibe zwei Nächte und hätte jetzt noch gerne einen Whiskey bevor ich mich zu Bett begebe", entgegnet der späte Besucher. "Was führt Sie in diese abgelegene Gegend", fragt der Kneipenbesitzer während er ihm einschenkt. "Ich bin nur auf der Durchreise, denn ich suche Etwas." "Ach ja? Und was ist das wenn man fragen darf?" "Das weiß ich erst, wenn ich es gefunden habe." Der Gast trinkt seinen Whiskey leer, steht auf und schlendert Richtung Treppe. "Welches Zimmer?" "Nummer 3 der Herr, angenehme Nacht."
Die Tür hinter sich geschlossen setzt sich Frank auf das Bett, legt die Hände ins Gesicht und lässt sich in stillen Gedanken nocheinmal den Tag durch den Kopf gehen. Um fünf Uhr in der Früh ist er gestern hektisch aufgebrochen, nachdem er einen seltsamen Traum hatte. Er hat nur schnell das Nötigste zusammen gepackt, seinem Pferd das Zaumzeug umgeschnallt und ist losgeritten ohne zu wissen warum er dies eigentlich tut. Aber in der letzten Nacht ist er im Schlaf einem Mann begegnet, zumindest glaubt er, dass es einer gewesen ist, und dieser hat ihm Fragen über sein Leben gestellt. Fragen, die Frank so erstaunt und so überwältigt haben, da sie so tiefgründig und zugleich wahr waren, dass er angefangen hat über jene Fragen nachzudenken. Ist er denn wirklich glücklich mit seinem Leben? Zufrieden mit dem was er hat und was er ist? Ein Mann, der inzwischen 24 Jahre alt war und noch immer in seiner Heimat lebte. Das einzige worin er wirklich gut ist, ist die Jagd und das Talent zu Kämpfen. Beides hat ihm vor vielen Jahren sein Vater beigebracht, als er noch ein kleiner Junge war. Damals, er war gerade elf geworden, hat ihn Vater das erste Mal mit auf die Jagd genommen. Er hat ihm ein Gewehr in die Hand gedrückt und gesagt "Dies ist das Gewehr deines Großvaters. Es ist zwar nur ein Einfaches, aber es ist zuverlässig. Sei vorsichtig damit, denn wenn du nicht Obacht gibst, kannst du damit dir und anderen Menschen, die dir Lieb sind, schlimmes Leid zufügen." So brachte er ihm bei, wie man sich versteckt und auf die Lauer legt. Wie man sich langsam seinem Ziel nähert, ohne es auch nur annähernd ahnen zu lassen, dass es bereits in großer Gefahr ist und bald eine tödliche Kugel dessen Leib durchdringen wird. Er brachte ihm bei wie man in freier Natur überlebt, sich nur von Früchten, Pilzen, Wurzeln und anderen Vorkommen im Wald ernährt. Wie man Fallen baut und sie effektiv gegen große und kleine Tiere einsetzen kann. Vieles hat er von ihm gelernt und doch ist es nun schon so lange her. Niemals wird er den Tag vergessen an dem er mit seinem Vater wieder einmal tief in den Wäldern auf der Jagd war, wo dieser plötzlich von einem großem Bär angegriffen wurde. Der kleine Junge nahm seine Waffe und schoss, schoss und schoss noch einmal. Das große Tier ging zu Boden und Frank stürzte zu seinem Vater, der auf dem feuchtnassem Boden des Waldes verletzt zusammengebrochen war. Er blutete und Frank bemerkte, dass sein Vater nicht mehr atmete. Der Bär hat ihn zweimal im Gesicht und einmal an der Brust getroffen. Beide Stellen waren von großen Fleischwunden überseht. Frank konnte gar nicht realisieren was gerade passiert war. Er fing an zu brüllen und zu schreien. Tränen ergossen sich über sein Gesicht. "Vater! Vater! So wach doch auf!" Doch auch die kleinste Bewegung blieb aus und als dem Jungen, bewusst wurde, dass sein Vater tot war, entfesselte sich ein Zorn und ein Hass von ungeahntem Ausmaß in ihm. Er lud sein Gewehr nach und schoss erneut auf den schon toten Bären. Er schoss und schoss immer weiter bis seine Waffe erneut nur ein Klicken von sich gab. Schluchzend trat er erneut über den Leib seines Vaters und schrie vor lauter Verzweiflung, dass er ganze Wald es zu hören vermochte. Seine Glieder wurden wackelig und er konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Er fiel hin und auf einmal begann alles um ihn herum schwarz zu werden.
Er blickt auf und wischt sich eine Träne von der Wange, als er zurück in die Gegenwart gekommen war. Ja, er möchte seinen Sinn finden. Seine Bestimmung. Das was ihm der Mann in seinem Traum klar machen wollte. Deshalb ist er gestern Morgen aufgebrochen um hinaus die Welt zu reisen und zu finden was für ihn bestimmt sei.
Er zieht sich die Stiefel von den Beinen stellt sie neben die Kommode, legt seine Waffe auf den Nachttisch und knipst das Licht aus.
Die Tür hinter sich geschlossen setzt sich Frank auf das Bett, legt die Hände ins Gesicht und lässt sich in stillen Gedanken nocheinmal den Tag durch den Kopf gehen. Um fünf Uhr in der Früh ist er gestern hektisch aufgebrochen, nachdem er einen seltsamen Traum hatte. Er hat nur schnell das Nötigste zusammen gepackt, seinem Pferd das Zaumzeug umgeschnallt und ist losgeritten ohne zu wissen warum er dies eigentlich tut. Aber in der letzten Nacht ist er im Schlaf einem Mann begegnet, zumindest glaubt er, dass es einer gewesen ist, und dieser hat ihm Fragen über sein Leben gestellt. Fragen, die Frank so erstaunt und so überwältigt haben, da sie so tiefgründig und zugleich wahr waren, dass er angefangen hat über jene Fragen nachzudenken. Ist er denn wirklich glücklich mit seinem Leben? Zufrieden mit dem was er hat und was er ist? Ein Mann, der inzwischen 24 Jahre alt war und noch immer in seiner Heimat lebte. Das einzige worin er wirklich gut ist, ist die Jagd und das Talent zu Kämpfen. Beides hat ihm vor vielen Jahren sein Vater beigebracht, als er noch ein kleiner Junge war. Damals, er war gerade elf geworden, hat ihn Vater das erste Mal mit auf die Jagd genommen. Er hat ihm ein Gewehr in die Hand gedrückt und gesagt "Dies ist das Gewehr deines Großvaters. Es ist zwar nur ein Einfaches, aber es ist zuverlässig. Sei vorsichtig damit, denn wenn du nicht Obacht gibst, kannst du damit dir und anderen Menschen, die dir Lieb sind, schlimmes Leid zufügen." So brachte er ihm bei, wie man sich versteckt und auf die Lauer legt. Wie man sich langsam seinem Ziel nähert, ohne es auch nur annähernd ahnen zu lassen, dass es bereits in großer Gefahr ist und bald eine tödliche Kugel dessen Leib durchdringen wird. Er brachte ihm bei wie man in freier Natur überlebt, sich nur von Früchten, Pilzen, Wurzeln und anderen Vorkommen im Wald ernährt. Wie man Fallen baut und sie effektiv gegen große und kleine Tiere einsetzen kann. Vieles hat er von ihm gelernt und doch ist es nun schon so lange her. Niemals wird er den Tag vergessen an dem er mit seinem Vater wieder einmal tief in den Wäldern auf der Jagd war, wo dieser plötzlich von einem großem Bär angegriffen wurde. Der kleine Junge nahm seine Waffe und schoss, schoss und schoss noch einmal. Das große Tier ging zu Boden und Frank stürzte zu seinem Vater, der auf dem feuchtnassem Boden des Waldes verletzt zusammengebrochen war. Er blutete und Frank bemerkte, dass sein Vater nicht mehr atmete. Der Bär hat ihn zweimal im Gesicht und einmal an der Brust getroffen. Beide Stellen waren von großen Fleischwunden überseht. Frank konnte gar nicht realisieren was gerade passiert war. Er fing an zu brüllen und zu schreien. Tränen ergossen sich über sein Gesicht. "Vater! Vater! So wach doch auf!" Doch auch die kleinste Bewegung blieb aus und als dem Jungen, bewusst wurde, dass sein Vater tot war, entfesselte sich ein Zorn und ein Hass von ungeahntem Ausmaß in ihm. Er lud sein Gewehr nach und schoss erneut auf den schon toten Bären. Er schoss und schoss immer weiter bis seine Waffe erneut nur ein Klicken von sich gab. Schluchzend trat er erneut über den Leib seines Vaters und schrie vor lauter Verzweiflung, dass er ganze Wald es zu hören vermochte. Seine Glieder wurden wackelig und er konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Er fiel hin und auf einmal begann alles um ihn herum schwarz zu werden.
Er blickt auf und wischt sich eine Träne von der Wange, als er zurück in die Gegenwart gekommen war. Ja, er möchte seinen Sinn finden. Seine Bestimmung. Das was ihm der Mann in seinem Traum klar machen wollte. Deshalb ist er gestern Morgen aufgebrochen um hinaus die Welt zu reisen und zu finden was für ihn bestimmt sei.
Er zieht sich die Stiefel von den Beinen stellt sie neben die Kommode, legt seine Waffe auf den Nachttisch und knipst das Licht aus.
Donnerstag, 15. Oktober 2009
Lächelnde Sterne
Zwei große Sterne, sie sind wahr,
ihr Licht, blendend und doch klar.
Ihre Strahlen bis zur Erde reichen,
die Wolken ihnen gerne weichen.
So hell ihr Glanz, so warm ihr Schein,
sollte es doch immer so schön sein.
Die Tränen tropfen, traurig, schwer,
so denkt das Kind, als ob kein Morgen wär.
Doch dann erblickt es ihren Glanz,
in ihm spielt ein wunderschöner Tanz.
Die Freud beginnt zu wachsen,
begleitet vom Gefühl des Glücks,
so tragen ihn sein eigen Haxen,
es ist nur noch ein kurzes Stück.
So lauf geschwind, geschwind,
doch stolper nicht mein liebes Kind.
Der Fall er könnte schmerzhaft sein,
doch keine Sorge, du bist nicht allein.
ihr Licht, blendend und doch klar.
Ihre Strahlen bis zur Erde reichen,
die Wolken ihnen gerne weichen.
So hell ihr Glanz, so warm ihr Schein,
sollte es doch immer so schön sein.
Die Tränen tropfen, traurig, schwer,
so denkt das Kind, als ob kein Morgen wär.
Doch dann erblickt es ihren Glanz,
in ihm spielt ein wunderschöner Tanz.
Die Freud beginnt zu wachsen,
begleitet vom Gefühl des Glücks,
so tragen ihn sein eigen Haxen,
es ist nur noch ein kurzes Stück.
So lauf geschwind, geschwind,
doch stolper nicht mein liebes Kind.
Der Fall er könnte schmerzhaft sein,
doch keine Sorge, du bist nicht allein.
Mittwoch, 30. September 2009
Wahnsinn
Des Wahnsinns' kaltes Blut.
Es klebt an dir. Überall. An Haut und Haar.
Geh du Irrer! Verschwinde!
Willst du mich denn meucheln zu deiner Freud?
Gib mir Ruhe.
Dein Knecht werde ich nicht sein. Nicht erneut!
Zu lange hab ich mich dir offenbart.
So ertrage ich es nicht mehr.
Lass ab von mir und gib mir Vernunft, gar Verstand.
Vermagst du nicht zu sehen, wie ich mein Haupt verliere?
Es löst sich auf in des Abgrunds' schwarze Seen.
Spürst du es nicht?
Sprich!
Spürst du es nicht?
Wie es mich kommen holt.
Es klebt an dir. Überall. An Haut und Haar.
Geh du Irrer! Verschwinde!
Willst du mich denn meucheln zu deiner Freud?
Gib mir Ruhe.
Dein Knecht werde ich nicht sein. Nicht erneut!
Zu lange hab ich mich dir offenbart.
So ertrage ich es nicht mehr.
Lass ab von mir und gib mir Vernunft, gar Verstand.
Vermagst du nicht zu sehen, wie ich mein Haupt verliere?
Es löst sich auf in des Abgrunds' schwarze Seen.
Spürst du es nicht?
Sprich!
Spürst du es nicht?
Wie es mich kommen holt.
Donnerstag, 24. September 2009
Das Element der Unverständlichkeit
Nein, es kauert nicht allein, denn es sinkt doch ein, der Schmerz, die Güte , die Moral, Verstand, das Leben allemal, und weit der stille Schrei des Inneren, das Herz, wie es verlangt, die Liebe allerhand und singet diese schöne Lied, denn ihr werdet noch sehen. Weit fliegen wird es lernen. Ihr werdet schon sehen. Still geschwiegen von vergangen Taten, so bricht es ein, die Flut, die tost und stürmt und dem ganzen eine Macht verleiht, stärker als die Kraft die Menschen je aufgebracht. Schweigt, denn ihr könnt es nicht verstehen, wenn der Geiste willig ist und sich nimmt was ihm bedarf. Grausam ist die Nacht und schwarz ist der Himmel. So soll es sein, so ist es geschrieben, der Wille. Das liebe Herz.
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