Samstag, 19. Dezember 2009

Bestrebung eines Seins

Entreißet mir ein Teil des Herzens und schenket euch ein Stück Leben. So groß ist meine Liebe. Nehmet es als Opfer, das ich erbringen mag. Still am Schreien bin vor Glück. Tief geborgen mein Leib und Seel' in eurer Hand. In euren Arm es Licht findet, Vertrauen spürt und Geborgenheit als empfinden geschenkt bekommt.

Stoßen wir an Grenzen des Natürlichen? Wo sind die Grenzen des Lebens? Nur weil wir es nicht sehen, sondern nur spüren. Nur weil wir nicht belegen können das es von Existenz ist, so ist deshalb nicht ein Teil von dem was das ganze ausmacht? Ich glaube, und ich bin, ein Teil von dem, was mir nicht offensichtlich ist. Ich bin die Krönung der Nacht, ich bin der Stern am Himmel und doch bin das tiefe Sein der Schwärze in der Dunkelheit. Ordnung ist stillstand, denn das Leben ist Chaos und sobald Versuche angestellt werden, das zu ändern, so versucht der Mensch nicht Ordnung zu schaffen sondern sich selbst zu ändern. Bin ich Chaos, so bin ich.

Seid ihr sicher, dass ihr eintreten möchten in diesen Raum, diesen scheinbar stillen, geheimnisvollen Ort. Der Wahnsinn quillt uns aus den Schuhen, denn er bestimmt, wo Verstand aufhört , so tritt er in Kraft und steuert uns, segnet uns mit Handlungen, denen wir uns auf Grund von Scham sonst verweigern würden. Aus Angst, aus Panik vor Leid und vor Schmerz, vor Enttäuschung.